Blogbeitrag WordPress Update

Das neue WordPress Update

WordPress 5.0!

Etwa 29 % aller Webseiten laufen auf WordPress Basis. Das macht es zu einem der wichtigsten Content-Management-Systemen auf dem Markt. Vor allem durch die einfache und benutzerfreundliche Bedienung, gewann das CMS an großer Beliebtheit. Jedoch steht eine große Veränderung für WordPress bevor! Mit dem neuen Update, das wahrscheinlich im Juni 2018 endgültig herauskommt, verändert sich WordPress grundlegend.

Was bietet das Update?

Das Update bringt dem CMS einen neuen Editor, welcher WordPress zu einem vollständigen “Page-Building-Tool” macht. Der Gutenberg Editor ersetzt den zurzeit verwendeten TinyMCE. Wer jetzt schon den Gutenberg Editor ausprobieren möchte, kann ihn sich als Plug-in holen oder auf dieser Seite testen.

 

WordPress Editoren im Vergleich

Oben: der TinyMCE Editor. Unten: der neue Gutenberg Editor ohne die gewohnte Toolbar.

 

Der Hauptbestandteil des Gutenberg Editors sind die “Gutenblocks”. Alle Inhaltselemente werden nun in wiederverwendbaren Blöcken zusammengefasst. Das betrifft jedes Bild, jeden Paragrafen, jede Überschrift und, und, und. Die Blöcke können alle einzeln bearbeitet werden. Farbe, Abstände und Schriften eines Blocks können ohne Programmierkenntnis angepasst werden. Inhalts- und Designelemente werden dadurch immer mehr vermischt. Das Ziel ist, das Personen ohne HTML und CSS Kenntnis, Webseiten aufbauen und bearbeiten können. Besonders für Blogger ohne großes Budget ein tolles Feature.

 

Paragraph Bearbeitung des Gutenberg editors

So sieht die Paragrafen Bearbeitung des Gutenberg Editors aus!

 

HTML Editor

Die einzelnen Elemente können immer noch mit HTML angepasst werden. Wie lange diese Option bleibt, ist fraglich.

 

Welche Vor- und Nachteile bringt der neue Editor mit sich?

Vorteile des Editors:

  • Einfache Bearbeitung von Webseiten ohne HTML und CSS Kenntnis
  • Page-Builder Themes werden überflüssig
  • Es werden nicht mehr so viele Plug-ins benötigt um eine Seite moderner zu gestalten
  • Einfacher Aufbau der Seiten durch Blöcke, die wie Bausteine funktionieren

Nachteile des Editors:

  • Größere Anforderung an Ressourcen (wie z. B. die Datenbank), da der Editor mehr mit Javascript arbeitet und mehr Daten in der Datenbank abgelegt werden müssen
  • Ältere Themes und Plug-ins werden nicht mehr unterstützt
  • Für alten Hasen in der WordPress Community ist der neue Editor gewöhnungsbedürftig.
  • Längere Ladezeiten der Webseiten, da mehr Code entsteht

Wie nützlich ist WordPress 5.0?

Die WordPress Community ist zwiegespalten. Das vorläufige Gutenberg Plug-in hat eine Bewertung von 2,5 Sternen. Für ein Plug-in dieser Wichtigkeit ein schlechtes Ergebnis. Ein genauer Blick zeigt, dass es sich fast nur um 1- oder 5-Sterne Bewertungen handelt. Entweder sind die Nutzer sehr begeistert oder total enttäuschend. Auf welcher Seite man am Ende steht, kann man nur herausfinden, wenn man das Plug-in austestet. Und das ist empfehlenswert, bevor der Gutenberg Editor in den Core von WordPress eingebettet wird. Der Editor hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Was überwiegt, wird sich noch herausstellen.

Wir empfehlen vor dem Update, erst einmal das Plug-in auszuprobieren. Es ist noch nicht die finale Version, aber im Grunde ist es das womit WordPress bald arbeiten wird. Sie sollten ebenfalls ein vollständiges Back-up Ihrer Webseite erstellen, da das Update irreversibel ist.

Im Weiteren kann es sinnvoll sein mit dem Update zu warten und zu schauen, wie die ersten Monate verlaufen. Wenn alle Stricke reißen, besteht immer noch die Möglichkeit den alten Editor zurückzuholen. Dafür brauchen Sie nur ein Plug-in zu installieren.

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