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7 Social Media Trends für das Jahr 2020

Das letzte Jahrhundert zeigte in seinem Verlauf immer deutlicher, wie sich das Phänomen Social Media in Form von blühenden, facettenreichen Communities manifestiert hat. In diesen Communities sind täglich mehr als 3,2 Milliarde Menschen unterwegs. Mehr als 90 Prozent der Millenials besuchen mindestens ein soziales Netzwerk regelmäßig. Mehr als 85 Prozent der Generation Z entdecken neue Produkte und Konsumgüter durch Social Media und Social Media Trends. Es ist also verständlich, dass beinahe 75 Prozent aller Vermarkter glauben, Social Media sei ein wirksamer Teil der Unternehmensstrategie.

Das nächste Jahrzehnt ist inzwischen rund eine Woche alt und es gibt sicherlich keine Zweifel daran, dass soziale Netzwerke auch in der absehbaren Zukunft eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben einnehmen werden. Die Frage ist also: Worauf sollten sich Unternehmen, Marken, aber auch der durchschnittliche User von sozialen Netzwerken gefasst machen?

Wir stellen einige der größten Trends vor, die zukünftig in der Welt von Social Media auf uns zukommen werden – wenn sie denn nicht schon vereinzelt verbreitet sind.

Der Tod des „Gefällt mir“-Buttons

Es ist kein Geheimnis, dass sich Marken (aber auch reguläre Nutzer) manchmal viel zu sehr auf den sog. „Like“-Button, Kommentare und Follower als Messwerte für Popularität und Markenwahrnehmung fokussieren. Diese Besessenheit wirkt sich jedoch teilweise negativ auf unsere psychische Gesundheit aus und trägt dazu bei, den freien Engagementfluss zu hindern.

Auf einer langen Liste von verschiedenen Social-Media-Plattformen ist Instagram derzeit der aktuellste Betreiber, der versucht, „Likes“ weniger Wichtigkeit zuzuschreiben. Bei vielen Usern schon verbreitet, wird man zukünftig die Zahl der „Likes“ eines Instagram-Beitrags nicht mehr sehen können. Das betrifft jedoch nicht die eigenen Posts –  hier ist weiterhin ersichtlich, wem der Beitrag gefällt.

Die Idee wird angepriesen als ein Mittel, etwas „Druck“ von Social-Media-Plattformen wie Instagram zu nehmen; sie könnte auch dazu beitragen, gegen Fake-Followers und deren unechten Likes vorzugehen –  denn diese Zahlen trügen und verbreiten den Anschein von mehr Reichweite als sie in Wahrheit haben.

Weniger Betonung auf „Maßeinheiten der Eitelkeit“

Die Entfernung des „Like“-Buttons auf Instagram ist Teil eines weitergehenden Trends – die Nutzung von „Maßeinheiten der Eitelkeit“ in sozialen Netzwerken dämpfen. Der CEO von Twitter, Jack Dorsey, sagte, dass Follower-Zahlen inzwischen irrelevant sind. Im Rahmen eines TED-Konferenzgesprächs verriet er, dass er den „Like“-Button nicht mehr so stark betonen würde –  wenn er die Vergangenheit ändern könnte.

Für Vermarkter im Bereich Social Media, aber auch Influencer ist das ein Hinweis darauf, sich auf umsetzbare Maßeinheiten zu konzentrieren –  wie zum Beispiel die Rate und Qualität von Nutzerengagement in sozialen Netzwerken.

Video Content

Videos sind weiterhin eines der wichtigsten Trends in der Welt von Social Media. Das News-Portal „Social Media Week“ schätzt, dass Videos 85 Prozent des Online-Datenverkehrs im Jahre 2020 ausmachen werden. Soziale Netzwerke werden Videoinhalte also sicherlich immer mehr priorisieren. Auch Vermarkter müssen sich darauf einstellen, Videos als Teil der allgemeinen Marketingstrategie immer mehr in den Fokus zu stellen.

Aufstieg von TikTok

Die Bedeutung von Videoinhalten nimmt immer mehr zu. Das führt dazu, dass Plattformen wie TikTok, Lasso und byte immer populärer werden. An erster Stelle befindet sich derzeit TikTok, der den Weg für alle Konkurrenten ebnet und bei der Generation Z derzeit am beliebtesten ist.

TikTok befindet sich in einer vorteilhaften Position, diesen Trend voranzuführen; denn die App bietet einen fruchtbaren Boden für Influencer – auch Micro-Influencer. TikTok erhöht die Menge an Nutzerengagament durch frischen, unterhaltsamen Content, das nicht auf einen Verkauf abzielt.

Social Shopping

In den letzten zehn Jahren haben soziale Netzwerke eine erhebliche Rolle dabei gespielt, E-Commerce in ein Multimilliarden-Geschäft zu verwandeln. Tatsache ist, dass sog. „Social Shopping“ heutzutage ein großer Teil von Social Media ist.

Nutzer erwarten und möchten Zugriff auf Marken und Produkte durch soziale Netzwerke haben. Der Trick dabei ist, ein hohes Level an Interesse zu generieren – vor allem durch kreatives und einnehmendes Storytelling. Hinzu kommt, dass ein reibungsloses Einkaufserlebnis gewährt werden muss, ohne das soziale Netzwerk für den Einkauf zu verlassen.

Mehr private, weniger öffentliche Interaktionen

In Zeiten von Datenschutz und immer größer werdenden Freundeslisten, wenden sich viele Nutzer wieder privaten Unterhaltungsgruppen und Nachrichtenapps zu, um sich mit anderen Menschen zu verbinden. Apps wie Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram Messaging erlauben es uns, persönlichere Gruppen zu erstellen, in denen wir uns sicher genug fühlen, intime und detaillierte Informationen mit anderen Menschen zu teilen.

Nano-Influencer

Beim Influencer-Marketing kommt es inzwischen nicht mehr auf den Spruch „Go big or go home“ an. Für die größten Einschläge in der Welt der sozialen Netzwerke sollten Marken den Einfluss von Mikro-Influencern und Nanon-Influencern nicht unterschätzen.

Sicherlich wird es immer einen Markt für die allergrößten Influencer geben. Trotzdem haben weniger bekannte Influencer ein kleineres, aber besser definiertes Publikum. Influencer auf dieser Ebene bieten ein größeres Level an Personalisierung und stärkerem Engagement mit der Zielgruppe. Nicht nur das – Social-Media-Nutzer folgen eher einem Influencer, zu dem sie sich verbunden fühlen anstatt einer gesichtslosen Marke.

Fazit

Im Jahre 2020 wird also einiges auf Unternehmen und Social-Media-User zukommen. Wenn Sie dabei sind, Ihre Marketing-Strategie für 2020 zu planen, sind wir Ihnen gerne dabei behilflich. Unsere Experten aus dem Bereich Social Media und Online-Marketing führen Sie auf den Weg des Erfolgs. Sprechen Sie uns an!  

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